Allgemein wird das Jahr 1973 als Geburtsjahr des Mountainbikes angesehen. Aber nicht nur mit Mountainbikes, auch mit Cycle Crossern kann man sich im Gelände bewegen. Da die Vielfalt schon extrem hoch ist versuchen wir hier einen vereinfachten Überblick zu geben.

Dafür können wir drei wesentliche Unterscheidungen treffen:

1. Starrbike – komplett ohne Federung. Diese Räder sind im Gelände eher selten anzutreffen.
2. Front Suspension – hier ist vorne die Gabel gefedert. Diese Räder sind weit verbreitet.
3. Full Suspension – hier sind die Gabel und der Hinterbau gefedert. Auch diese Räder sind weit verbreitet.

Fullys, so werden die Full Suspension Bikes oft genannt, spiele ihren Vorteile aus sobald der Untergrund uneben ist. Sobald ein Hindernis wie etwa eine Wurzel oder ein Stein, egal ob bergauf oder bergab, überfahren werden wird das Rad unruhig. Bei einem Hardtail muss der FahrerIn mit der Stütz- und Rumpfmuskulatur ausgleichen, kommt aus dem Rhythmus und verliert unter Umständen sogar den Bodenkontakt. Ein Fully kann über die Umlenkung des Hinterbaus die Aufprallenergie in den Dämpfer umleiten diese Energie dann absorbiert wird. Der FahrerIn kann gleichmäßig weiter treten, der Bodenkontakt des Hinterrades bleibt bestehen. Moderne Geometrieen mit langem Oberrohr, kurzer Kettenstrebe und flachem Lenkwinkel vermitteln Sicherheit und Komfort. Je nachdem wie schwierig das Gelände ist gibt es Räder mit verschieden langem Federweg oder Hub. Dabei gibt es keine festen Grenzen oder klar definierte Klassen. Meistens kann man sich an folgenden Werten orientieren:

100 mm Federweg vorne und hinten - genug für einfaches Gelände, stark vortriebsorientierte Fahrer und jeden der auf ein geringes Gewicht beim Rad großen Wert legt.
120mm Federweg vorne und hinten - ein guter Kompromiss wenn man gern sportliche Touren fährt und es auch bergab etwas flotter angeht.
140 mm Federweg vorne und hinten - mit diesen Rädern kann tadellos bergauf fahren und es bergab auch in ruppigem Gelände laufen lassen.
160 mm Federweg vorne und hinten - hier geht es primär ums bergab fahren, gerne auch im Bikepark. Trotzdem sind Auffahrten aus eigener Kraft kein Problem, man sollte nur etwas mehr Zeit einplanen.


Als begeisterter Fully Fahrer seit über 15 Jahren muss ich allerdings auch schreiben, dass ein Fully erst ab einem Budget von ca. € 2.500,00 Sinn macht. Wer weniger investieren möchte ist mit einem Hardtail (also nur vorne gefedert - Front Suspension) besser aufgehoben. Auf jeden Fall empfehlen ich eine ausführliche Beratung inkl. Probefahrt.

Eine weitere Unterscheidung ist die Laufradgröße:

1. 26 Zoll – ursprünglich die klassische MTB Laufradgröße. Verliert immer mehr an Bedeutung. Zubehör ist weiterhin erhältlich.
2. 27,5 Zoll – seit einigen Jahren der neue Standard im MTB Bereich der die Vorteile der 26 und 29 Zoll Laufräder vereint.
3. 27,5 Plus – ein neuer Standard der die Vorteile von 27,5 Zoll übernimmt und um die Vorteile besonders breiter Reifen ergänzt.
4. 28 Zoll – wird für Geländerräder selten verwendet. Am ehesten bei Cycle Cross Rädern und bei Cross Touring Rädern.
5. 29 Zoll – vor einigen Jahren als die Revolution gefeiert bringt dieses Format besonders hohe Laufruhe und Sicherheit.
6. Fat Bikes – man muss sie ausprobieren. Alles andere macht keinen Sinn.

Die Vorteile der einzelnen Systeme und die individuelle Eignung können wir bei einem persönlichen Verkaufsgespräch klären.

 

Unsere Marken->>

Nutze unsere Testräder um die Qualität selbst zu erfahren!